Über mich

 „Ich heiße Markus, bin 38 Jahre alt und laut Miracoli bin ich vier Personen!“

 

Angefangen hat es bei mir mit der Fotografie im Jahr 2004. Quasi nach der Bundeswehr. 
Meine erste Kamera war eine Canon Powershot G5. Ich hab fotografiert was man so in der Wohnung findet. Der Vorteil bei der Kamera ist, dass man auch die Möglichkeit hat Blende, Belichtungszeit usw. einzustellen und schon steht man nachts draußen und fotografiert die Autobahn mit Langzeitbelichtung. 🙂

Nachdem ich dann eine Hochzeit und eine Taufe als Gast „mit fotografiert“ habe ist 2006 das Ding dann kaputt gegangen und Media Markt zwang mich mit einer 0% Finanzierung aufzurüsten. Meine erste Spiegelreflex eine Canon 450D mit Kit-Objektiv. Mega Teil damals. Die Bilder die ich damit gemacht hab waren hauptsächlich unsere Katzen und alles was so in der Wohnung rumlag. Hier hab ich dann zum ersten Mal Kontakt mit Microstock Agenturen gehabt und erfolgreich Bilder verkauft.

„Krass, mit dem letzten Verkauf hab ich genug Geld zusammen!“

Von den ersten 100€ aus den Verkäufen hab ich mir dann das 50mm f/1.8 von Canon gekauft. Wieder ein Sprung – mit wenig Licht gute Bilder machen. Dann kam der erste Speedlite Blitz und weitere Sprünge.
2009 ist meine erste Frau schwanger geworden und die 450D entsprach langsam nicht mehr meinen Anforderungen. Ich wollte gerne eine Kamera die besser ist und mit der ich auch Entwicklungen unserer Tochter festhalten konnte. Nach langer Recherche war klar, die 7D ist genau das was ich brauche. Sogar mit integriertem Speedlite-Transmitter für entfesseltes Blitzen. Was für ein Teil. Ich hab mir Geld geliehen und die Kamera kurz nach ihrem Erscheinen gekauft. Einstellig – nicht mehr 450 sondern 7! Das Kit-Objektiv war somit auch Geschichte und es kam das 17-55mm f/2.8. Ich hab mich gefühlt wie der Oberprofi.

„Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor“

2011 dann die Trennung, 2012 Scheidung. Ein Jahr aus dem man zwei hätte machen können. Ich fing wieder bei Null an. Klar, Kamera und so war da und mit der neuen Wohnung kam eine neue Frau und eine neue Herausforderung mit den Besuchen meiner 1,5 jährigen Tochter.

So einfach wie das heute klingt war es bei Weitem nicht und Schuld sowie Selbstzweifel taten den Rest.
Ende 2012, die Scheidung war durch, hab ich mich entschlossen mehr aus dem Hobby machen zu wollen. Somit bin ich wieder in die Offensive gegangen und hab Hochzeiten und Taufen fotografiert. Das Geld kam genauso wie die erste Studioausrüstung und das 70-200mm f/2.8.
Wieder ein mega Sprung. Mit dem Tele hab ich dann festgestellt, dass es Leute mit ner 2.8er Blende auf 200mm nicht nur super freistellt, ich hab ebenfalls festgestellt, dass die Bilder der Leute viel natürlicher werden. Sie fühlen sich unbeobachtet und deshalb wirken sie natürlich.

„Es ist Zeit für ein Upgrade!“

Aber wie es mit Sprüngen so ist, 2014 wurde mir die 7D zu klein. 2015 hab ich mich nur noch über das Rauschen aufgeregt und überlegt auf Vollformat umzusteigen. 2016 auch. Da hat mich dann die Nachricht erreicht, dass Canon eine vierte Version der 5D Mark plant. Krass, mit 4K Video und allem Zipp und Zapp. Also, ich wieder alles Geld zusammengekratzt und gespart und gewartet. Und gewartet. Kurz vor der Photokina im September dann das Release. 4000€. Krass. Nach zwei Tagen Recherche und Telefonaten mit Fotogeschäften fand ich bei Calumet in Düsseldorf das beste Angebot für dreieinhalb. Am nächsten Tag war ich da und hab es gekauft. Sogar bar bezahlt.

„Nehme ich, einpacken bitte!“

Das ist jetzt ein paar Monate her und ich bin echt zufrieden. Kann man von einer Kamera in dem Segment auch erwarten. Nichtsdestotrotz bleibt bei mir die Kaufreue aus und ich finde das ist ein gutes Zeichen. 🙂
Die letzte Anschaffung im Februar 2017 war das Sigma 35mm f/1.4 ART Objektiv. Ich hab mich da wirklich schwer mit getan, da ich ein Markenfetischist bin. Alles außer Canon kann nix. Ich wurde damit eines Besseren belehrt – und wie das was kann! Hammer! Wieder ein Sprung. 

Wenn ich das alles so im Nachhinein betrachte, bin ich gespannt, was ich mit meinem Willen zu Lernen die nächsten Jahre noch machen und können werde! 🙂

– Markus